{"id":329,"date":"2010-10-18T18:42:27","date_gmt":"2010-10-18T16:42:27","guid":{"rendered":"http:\/\/autor-gerike.de\/?page_id=329"},"modified":"2010-10-18T18:42:27","modified_gmt":"2010-10-18T16:42:27","slug":"klausis-jagd-und-flugabenteuer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/autor-gerike.de\/?page_id=329","title":{"rendered":"Klausis Jagd- und Flugabenteuer"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;<\/p>\n<p>Der fr\u00fche Herbst war so richtig g\u00fcnstig f\u00fcr die Pilzsuche, denn diese Waldfr\u00fcchte waren Onkels Leib- und Magenspeise. Er ging gern spazieren, um die leckeren Fr\u00fcchte des Harzer Bergwaldes zu ergattern, die zu allem \u00dcberfluss auch noch kostenlos auf den Tisch des Hauses Geries purzelten.<br \/>\nEines Morgens berichtete Papa beim Fr\u00fchst\u00fcck, dass der ganze Garten voller Hirsch- oder Rehspuren sei. Das war eigentlich nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches, weil wir nahe am Wald wohnten. Trotzdem eilten sofort alle hinaus, um das Ereignis nachzupr\u00fcfen. Es stimmte: Ein Hirsch oder ein Reh hatte unserem Garten einen Besuch abgestattet.<br \/>\nAm Morgen darauf war Tante Ludmilla die erste, die in den Garten ging, um nachzuschauen, ob da etwa wieder Hirsch- oder Rehspuren zu entdecken w\u00e4ren. Sie war kaum unten angekommen, als wir oben in der Wohnung ihren Schreckensschrei vernahmen: \u201eOttooo! Det kann ja woll nie wahr sin!\u201c<br \/>\nPapa, Onkel Otto und ich rasten hinunter in den Hoffmeisterschen Garten und fanden die Tante schreckensbleich an der Wand lehnen.<br \/>\nSie stammelte nur: \u201eDa, da!\u201c und wies mit dem ausgestreckten Finger auf den nahen Waldrand. Alle Augen richteten sich nun auf die angegebene Stelle. Wir sahen gerade noch, wie sich das Unterholz hinter dem gewaltigen Hinterteil eines ebenso gewaltigen Hirsches schloss.<br \/>\nDer ganze Garten war voller Spuren dieses Hirsches. Sogar einige Blumen hatten dran glauben m\u00fcssen. Sie waren aber nicht zertrampelt worden, sondern hatten offenbar als Magen-f\u00fcllung des Waldbewohners herhalten m\u00fcssen, wie die frisch gekappten St\u00e4ngel vieler Margeriten bewiesen. Margeriten, Lupinen und Winterastern schienen die Leibspeise der Hirsche in den Braunlager W\u00e4ldern zu sein.<br \/>\nOnkel Otto wollte gleich auf Fotojagd gehen. Aber dazu war Tante Ludmilla nicht zu bewegen. Sie war eben doch ein eher \u00e4ngstlicher Typ. Mit Onkel Ottos Worten gesprochen war sie \u201eebend doch blo\u00df a ne Frau, die zwar allet wissen und sehen will, aba dann im entscheidenden Moment kneift.\u201c<br \/>\nDiese respektlose \u00c4u\u00dferung trug ihm sofort einen strafenden Blick von Mutter und von Tante Ludmilla ein und den dezenten Hinweis, dass er ja auch nicht viel t\u00fcchtigerer sei als sie. Sonst h\u00e4tte er ja l\u00e4ngst einmal einen besseren Beruf aus\u00fcben k\u00f6nnen, als \u201enur Handlanger uff\u2019m Bau zu sein.\u201c<br \/>\n\u201eNimm da man amol a Beispiel am Maxe, der is&#8216; ieberoll daheeme uff da Arboit. Sunst w\u00fcrd&#8217;n sein Chef ja och nie a su guttt bezohle\u201c, endete die Tante in vollendetem Berlinerisch mit schlesischem Einschlag und lie\u00df uns alle stehen, um sich in Ruhe dem Rest des kulinarischen Fr\u00fchst\u00fccks zu widmen.<br \/>\nEssen war nun einmal eine ihrer Hauptleidenschaften.<br \/>\nOma allerdings stand immer noch fassungslos vor den Blumenbeeten und jammerte: \u201eOch nee, och nee! Die schiena Bliemla!\u201c<br \/>\nAuf allen unseren Beeten standen die Blumenst\u00e4ngel zwar noch, aber die Bl\u00fcten waren exakt am oberen Ende des Stiels abgezwickt worden. Dieser Zerst\u00f6rungsakt war mit vollkommener Pr\u00e4zision vollzogen worden.<br \/>\n\u201eDos Beest hot olle Bliemla gefressa, diesa verdommte Saukerle!\u201c, schimpfte Oma weiter, als wir wieder nach oben gingen und versuchten, sie zu tr\u00f6sten.<br \/>\nVor allem Tante Ludmilla konnte sich wegen des Hirsches gar nicht beruhigen.<br \/>\n\u00dcber das Verhalten eines Hirsches konnte sie ja als Stadtmensch nicht viel wissen. Und so war ihre Neugierde sehr verst\u00e4ndlich.<br \/>\nAber auch uns wunderte es, dass alle Blumen abgefressen worden waren \u2013 bis auf die Rosen. Vielleicht war dieser Hirsch etwas Besonderes, wie zum Beispiel ein Feinschmecker des Waldes. Mochten Gourmets im Tierreich vielleicht keine Rosen? Oder hatte er nur etwas gegen Dornen und die damit verbundenen Verletzungen im Maul?<br \/>\nSo kreisten meine Gedanken immer wieder um den Hirsch. Und ich war nicht der Einzige, dem solche Gedanken keine Ruhe lie\u00dfen. Bei Tante Ludmilla drehte sich das ganze Fr\u00fchst\u00fccksgespr\u00e4ch nur noch um den Herrn des Waldes und seine feinschmeckerischen Vorlieben.<br \/>\nUnd es war dann auch Tante Ludmilla, die schlie\u00dflich sagte: \u201eNa ja, alle scheen und guttt, jeseh&#8217;n ham wa dat Viech ja nu och, jefress&#8217;n hat a ja och jede Menge, aba wie schreit&#8216; n so \u2019n Biest eechentlich?\u201c<br \/>\n\u201eDas ist ganz einfach,\u201c erkl\u00e4rte Papa. \u201eDie Hirsche schreien nicht, sondern die r\u00f6hren, wie der J\u00e4ger so sagt. Das klingt dann so \u00e4hnlich, als ob du in eine leere Blechr\u00f6hre pustest.\u201c<br \/>\n\u201eDat wird&#8216; ick ja jerne mal heer&#8217;n\u201c, verk\u00fcndete Tante.<br \/>\n\u201eDu bist ja verrickt, Weib\u201c, lautete Onkel Otto ironischer Kommentar. \u201eDiese Viecha schrei&#8217;n ja woll nie uff Befehl, wa? Die sind ja woll a nie so bleed wie du oder ich.\u201c<br \/>\nSo flachsten wir noch eine Weile weiter und verl\u00e4ngerten da-durch unser Fr\u00fchst\u00fcck um eine weitere halbe Stunde. Wenn wir allein waren, ging alles schneller.<br \/>\nNur dieses Mal war ich gar nicht so b\u00f6se dar\u00fcber, denn da konnte ich in Ruhe meinen sehr eigenen Hirsch-Gedanken nachgehen.<br \/>\nGerade, als Papa erz\u00e4hlte, dass die Hirsche vorwiegend in den fr\u00fchen Morgenstunden oder kurz nach Mitternacht schreien w\u00fcrden, hatte sich ein Gedanke in meinem Kopf festgesetzt, der mich den ganzen Tag nicht mehr los lie\u00df.<br \/>\nDer Tag verging wie im Fluge.<br \/>\nDer Abend kam, das Abendessen ging zu Ende und wieder war unser einziges Gespr\u00e4chsthema der Hirsch und sein Brunftschrei.<br \/>\nDann wurde es endlich Nacht und nach einigen Bieren und ein paar Schn\u00e4psen hatten die Erwachsenen bald die n\u00f6tige Bettschwere.<br \/>\nOnkel und Tante gingen als erste schlafen.<br \/>\nIch war auch schon l\u00e4ngst im Bett. Aber ich wollte nicht einschlafen, sondern traf Vorbereitungen und hatte den Wecker gestellt, f\u00fcr den Fall, dass mich der Schlaf doch \u00fcber-mannen sollte. Schlie\u00dflich hatte ich in Gedanken \u2013 so quasi per Instant-Telepathie \u2013 ein \u00dcbereinkommen mit diesem Blu-men fressenden Hirsch getroffen. Der sollte in dieser Nacht f\u00fcr meine Tante Ludmilla Melcher aus Berlin-Tegel schreien. Ganz ordentlich und exklusiv nur f\u00fcr sie und Onkel Otto, versteht sich.<br \/>\nBlo\u00df die Tante durfte nat\u00fcrlich von diesem R\u00f6hr-Vertrag nichts wissen. Schlie\u00dflich unterliegen Vertr\u00e4ge zwischen kleinen Menschen und Hirschen immer der \u00e4u\u00dfersten Geheimhaltungsstufe.<br \/>\nUnruhig wartete ich bis Mitternacht, denn zur Geisterstunde musste das Br\u00fcllen oder R\u00f6hren eines bestellten Hirsches sicher noch besser wirken. Tante und Onkel schienen wohl schon zu schlafen, denn als ich an der Schlafzimmert\u00fcr lauschte, h\u00f6rte ich Onkel Ottos regelm\u00e4\u00dfige, tiefe Schnarcht\u00f6ne, die immer so begannen, als wollte eine Dampflokomotive anfahren. Zum Schluss gab es fast jedes Mal einen schrillen Pfiff, dass ich dachte, der Schaffner h\u00e4tte in seine Trillerpfeife geniest oder seine Trillerpfeife mit dem Dampfdruck des Lokomotivkessels betrieben.<br \/>\nIch platzte fast vor Neugierde, wie sich die beiden verhalten w\u00fcrden, wenn sie den \u201eHirsch\u201c h\u00f6rten.<br \/>\nGerade, als der \u201eHirsch\u201c das erste Mal etwas leise und vor-sichtig r\u00f6hrte, denn er musste ja noch \u00fcben f\u00fcr den zweiten Schrei dieser Nacht (da fallen die ersten immer etwas kl\u00e4glich aus!), st\u00f6hnte Tante pl\u00f6tzlich leise im Schlaf auf. Ich musste auch etwas R\u00fccksicht nehmen, denn schlie\u00dflich waren die Nachbarn nicht eingeplant. Die\u00a0 sollten zum einen nicht gest\u00f6rt werden, zum anderen kannten die eventuell den Trick schon. Also tr\u00f6tete ich so leise, dass es nicht gerade ein markzerrei\u00dfender Brunftschrei wurde.<br \/>\nOnkel schnarchte mit unverminderter H\u00e4rte weiter und schien alle B\u00e4ume des Harzes in einer Nacht abs\u00e4gen zu wollen. Tante Ludmillas Atemger\u00e4usche waren auch wieder ganz regelm\u00e4\u00dfig zu h\u00f6ren.<br \/>\nDoch dann kam der zweite Brunftschrei dieses riesigen Wald-bewohners und Tantchen fiel wohl vor Schreck fast aus dem Bett. Jedenfalls brachen Onkels Schnarchen und die Atemger\u00e4usche der Tante abrupt ab. Stattdessen h\u00f6rte ich Fu\u00dfgetrappel und fl\u00fcchtete schnell hinter einen Busch im Garten, um nicht gesehen zu werden. Jetzt war Tante Ludmilla mit einem Mal hellwach und erschien am Fenster.<br \/>\n\u201eOOOttoooohhh!\u201c, lang gezogen hallte ihr Schreckensschrei durch das dunkle Schlafzimmer meiner Eltern. \u201eOOOttooo! Och neeee! Och neeee! Dat Viech is&#8216; hiaaa!\u201c<br \/>\n\u201eWo denn? Wat denn? Du tr\u00e4umst ja ock blo\u00df\u201c, brummte Onkel Otto und wollte einfach wieder weiterschlafen. Da riss ihn der m\u00e4chtigste Brunftschrei des gr\u00f6\u00dften Platzhirsches des Harzes endlich doch aus seinen wonnigsten Bier- und Essens-tr\u00e4umen.<br \/>\n\u201eWo? Wat? Wieso?\u201c, schnaufte er, stemmte sich aus dem Bett und eilte im Schlafanzug ans Fenster. Auch unten im Wohn-zimmer wurde das Fenster von meinem Eltern besetzt und die Vorh\u00e4nge zur Seite gezogen.<br \/>\n\u201eIch seh&#8216; nichts!\u201c, t\u00f6nte laut Mutters Stimme.<br \/>\n\u201eFreilich nicht!\u201c, rief Vater. \u201eNat\u00fcrlich siehst du nichts oder meinst du etwa, der Hirsch stellt sich f\u00fcr dich in Positur?\u201c<br \/>\n\u201eHol mal unseren Klausi!\u201c, rief Mutter dem Vater zu. \u201eSo was hat der bestimmt auch noch nich&#8216; geh\u00f6rt. Wieso schl\u00e4ft denn das Kind so fest? So einen Schlaf wie der m\u00f6chte ich auch mal haben.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend nun Tante Ludmilla und Onkel Otto sehnsuchtsvoll L\u00f6cher in die Dunkelheit starrten, hatte Vater entdeckt, dass ich nicht in meinem Bett zu finden war. Da er unwahrscheinlich klug war, d\u00e4mmerte ihm wohl, warum sich dieser Hirsch offenbar eine Tarnkappe \u00fcbergezogen haben musste. Bei nach Lautst\u00e4rke des Schreis zu urteilen h\u00e4tte er gleich neben den Brombeerb\u00fcschen am Haus stehen m\u00fcssen. Da war aber kein Hirsch zu sehen. Also musste es sich entweder um einen unsichtbaren Hirsch handeln oder um einen Miniatur-Hirsch mit einer furchtbar gro\u00dfen Klappe&#8230;<br \/>\nGrinsend kam mein Vater im Schlafanzug aus dem Haus und schlich sich in die Richtung, aus der er den \u201eHirsch\u201c h\u00f6rte.<br \/>\nDann rief er vorsichtig und leise: \u201eKlausi, komm her! Aber pass auf, dass dich niemand sieht!\u201c<br \/>\nLeise kichernd schlich ich mich zu ihm hin.<br \/>\nVater fl\u00fcsterte: \u201eDu, Tante Ludmilla hat alles geglaubt. Sag mal, woher hast du denn das Rohr, womit du geblasen hast?\u201c<br \/>\n\u201eEin Rohr hatte ich doch nicht\u201c, erwiderte ich. \u201eUnsere alte, gro\u00dfe Blech-Gie\u00dfkanne tut&#8217;s doch auch oder?\u201c<br \/>\nVater wollte sich aussch\u00fctten vor Lachen. Das war so richtig ein Streich nach seinem Herzen.<br \/>\n\u201eDas gibt&#8217;s doch nicht\u201c, gluckste er vor sich hin. \u201eEs klingt wirklich so echt, dass alle da drin es glauben. Sogar Mutter und Oma suchen vom Fenster aus immer noch den Hirsch, der ihrer Meinung nach genau hier im Garten stehen m\u00fcsste!\u201c<br \/>\nDann nahm er meine Gie\u00dfkanne.<br \/>\n\u201eLass mich man auch mal probieren. Da drinne ist es schon wieder so ruhig, dass wir sie ein wenig aufwecken sollten\u201c, fl\u00fcsterte er. Und dann tr\u00f6tete er ganz laut und dann noch einmal leiser und dann immer leiser, um denen im Hause die Illusion zu vermitteln, der Hirsch w\u00fcrde sich vom Haus entfernen. Als dann eine Weile sp\u00e4ter der letzte Abschiedsschrei des Platzhirsches ert\u00f6nt war, ging sofort bei Tante Ludmilla und Onkel Otto das Licht an.<br \/>\n\u201eDa letzte Schrei von dem Hirsche nu klang aba janz andert als da ondere von vorhin!\u201c, rief Tante Ludmilla \u00e4ngstlich und sch\u00fcttelte ungl\u00e4ubig den Kopf.<br \/>\n\u201eNa ja, vielleicht is&#8216; et en andara jewes&#8217;n oda a is eb&#8217;n noch jung oda da is\u2019 im Stimmbruche. Ick hoff blo\u00df, dat se nich noch dat K\u00e4mpfen anfang&#8217;n! Dann kriej&#8217;n wa nie Ruhe zum Schloofen.\u201c, erkl\u00e4rte Onkel kategorisch, drehte sich um und schlief bald wieder ein.<br \/>\nLachend gingen Papa und ich ins Haus zur\u00fcck. Mutter kl\u00e4rten wir nat\u00fcrlich \u00fcber das \u201eHirsch-Wunder\u201c auf. Aber Tante und Onkel fuhren vier Tage sp\u00e4ter nach Berlin zur\u00fcck in dem Glau-ben, dass sie in einer Nacht zwei Hirsche im Garten geh\u00f6rt und auch noch beinahe h\u00e4tten k\u00e4mpfen sehen. Sie redeten die ganzen n\u00e4chsten Tage von nichts Anderem mehr. Da brachten wir es einfach nicht \u00fcbers Herz, ihnen die sch\u00f6ne Illusion zu nehmen, dass ein echter Harzer Rothirsch nahezu auf Befehl nur f\u00fcr sie gebr\u00fcllt hatte.<br \/>\nLediglich Onkel war irgendwie nicht so ganz \u00fcberzeugt, dass das alles so seine Richtigkeit hatte mit dem bestellten Hirsch.<br \/>\nAls er sich verabschiedete, dr\u00fcckte er mir ein F\u00fcnfmarkst\u00fcck in die Hand und fl\u00fcsterte mir zu: \u201eF\u00fcr erwiesene Dienste, wa,\u00a0 Klausi.\u201c<\/p>\n<p>aus: <em>Geschichten eines Harzer Lausbuben (10. Kapitel)<br \/>\n<a href=\"..\/?page_id=52\">Buch bestellen<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; Der fr\u00fche Herbst war so richtig g\u00fcnstig f\u00fcr die Pilzsuche, denn diese Waldfr\u00fcchte waren Onkels Leib- und Magenspeise. 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